Den Richtigen Rhythmus Beim Klavierspielen Finden

richtigen Rhythmus beim Klavierspielen finden

Der Rhythmus, bei dem jeder mit muss. So könnte man die Grundlage der Musik zusammenfassen. Doch wie erlernt man den richtigen Rhythmus? Mit ein paar Techniken geht dies.

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Musik ohne Rhythmus ist undenkbar

Und genau der Rhythmus macht Musik erst zu dem, was sie ist. Doch wie findet man den Richtigen? Und warum ist es gerade für Anfänger elementar, Rhythmusübungen zu machen? Antworten auf diese Fragen möchten wir Ihnen im folgenden Text geben.

Zunächst einmal: Rhythmus ist neben den Noten und Akkorden die halbe Musik.

Durch verschiedene Übungen können Sie diesen in kurzer Zeit erlernen.

Grundschlag unten, Rhythmus oben

Die erste Übung, die Sie machen können:

Sie schlagen den Grundschlag mit den Füßen und klatscht den Rhythmus gleichzeitig mit den Händen. Möchten Sie beispielsweise ein Stück im Vier-Viertel-Takt spielen, schlagen Sie mit dem Fuß immer die eins und klatschen parallel dazu in der Hand eins bis vier.

In der Praxis sieht es folgendermaßen aus: eins, zwei, drei, vier, eins zwei, drei, vier.

Sie können auch gleichzeitig mit den Füßen und den Händen den Vier-Viertel-Takt klatschen. Wichtig ist dabei nur, dass Hände und Füße auch wirklich zusammen sind und nicht leicht daneben. Wenn Sie Noten vor sich haben, steht der Takt dabei immer am Anfang einer jeden Notenzeile.

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Den Rhythmus klopfen

Neben dem Grundschlag mit dem Fuß und dem Händeklatschen können Sie den Rhythmus auch in ganz langsamen Tempo klopfen. Es reicht dabei schon, wenn Sie mit der linken Hand auf Ihren Oberschenkel oder mit einem Finger auf das Klavier klopfen.

Achtel klatschen

Ein erhöhter Schwierigkeitsgrad besteht im Klatschen von Achteln, auch Achtelnoten genannt. Im Gegensatz zu Vierteln wird bei Achteln doppelt so schnell geklatscht. Auf den Grundschlag wird also nun immer zweimal geklatscht. In der Praxis sieht dies folgendermaßen aus.

Viertel: Eins, zwei, drei, vier

Achtel: Eins, und, zwei, und, drei, und vier und

Wenn Sie dies verinnerlicht haben, können Sie zwischen den beiden rhythmischen Ebenen (Viertel, Achtel) wechseln. Jeder erfahrene Lehrer wird Ihnen auch bestätigen, dass dies eine sehr wichtige Rhythmusübung ist, die euch mehr Freiheit am Klavier geben wird.

Empfehlenswert ist es, einen Takt Viertel und einen Takt Achtel im Wechsel zu klatschen. Während der Übung können Sie das Tempo auch erhöhen. Und natürlich können Sie die einzelnen Wechsel auch noch schneller vollziehen. Klatschen Sie beispielsweise einen halben Takt Viertelnoten und einen halben Takt Achteln.

Den Rhythmus auf das Klavier übertragen

Wenn Sie den Rhythmus (Viertel und Achtel) mit den Trockenübungen verinnerlicht haben, können Sie diesen auf das Klavier übertragen. Dazu bedarf es gar keines konkreten Stückes. Sie können sich einfach einen oder zwei Töne suchen und diese im entsprechenden Muster auf dem Klavier spielen.

Alternative Methode

Es gibt allerdings noch eine andere Methode, sich den Rhythmus anzueignen. Möchten Sie beispielsweise ihr Lieblingslied auf dem Klavier spielen, können Sie die Melodie singen und die Grundschläge mit dem Fuß dazu klopfen. Sie können den Rhythmus Ihres Lieblingsliedes auch klatschen.

Probieren Sie am besten zunächst, sich den richtigen Rhythmus mit dem Fuß und den Händen beizubringen. Die alternative Methode ist etwas Fortgeschrittene.

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