Klavier Akkorde: Was Muss Man Beachten?

Klavier Akkorde Was Muss Man Beachten

Wenn Sie sich das Klavierspielen autodidaktisch oder mit einem Lehrer oder einer Lehrerin aneignen, dann werden Sie um Akkorde nicht herumkommen. Die verschiedenen Dreiklänge zu lernen, gehört zur freien Liedbegleitung einfach dazu und es gibt keine Ausreden ;)

Klavier Akkorde – Was gilt es zu beachten?

Eines zunächst vorweg:

Bei Stücken von Bach, Mozart oder Beethoven spielen Sie die Noten natürlich vom Blatt. Dies können Sie bei modernen und poppigen Liedern auch tun. In der Regel werden aber hier zur Liedbegleitung Akkorde gespielt, die den ganzen Song sehr viel voller klingen lassen. Sie machen sich das Leben nur unnötig schwer, wenn Sie Pop- und Rocksongs nach Noten spielen möchten.

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Was Sie bei den Akkorden beachten müssen

Ähnlich wie bei den Fingerübungen ist aller Anfang nicht nur schwer, sondern speziell beim Klavierspielen C-Dur.

  • Der Dreiklang besteht aus den Tönen C, E und G.
  • In welcher Reihenfolge Sie die Töne spielen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Ein hilfreicher Tipp:

Beginnen Sie mit der erwähnten Reihenfolge und probieren Sie dann die Umstellungen, wie E, G, C. Mit der Zeit können Sie auch noch andere Töne hinzufügen. So können Sie beispielsweise das obere C (Oktave) dazunehmen. So klingt der Akkord nicht nur voller, sondern hat auch eine andere Klangfarbe als der normale Dreiklang.

Wenn Sie den Akkord flüssig spielen können und Ihre Finger die einzelnen Töne nicht mehr auf den Tasten suchen müssen, können Sie eine andere Tonart ausprobieren. Nach C-Dur ist dies D-Dur und dementsprechend der D-Dur-Akkord. Mit dem Wechsel der Tonart verändert sich auch die Tonleiter.

Vorzeichen der Tonarten beachten

Sprechen wir von Tonleitern, so meinen wir eine Folge von Tönen, die in einem bestimmten Abstand gespielt werden. Dieser Abstand wird auch als Intervall bezeichnet. In der Regel werden die Töne einer Tonleiter immer höher, wobei sie auch rückwärts geschrieben und gespielt werden können.

Wenn Sie nun nach C-Dur mit Tonarten, wie D-Dur, E-Dur und F-Dur weitermachen und die jeweiligen Akkorde ausprobieren und lernen möchten, müssen Sie auf die Vorzeichen der einzelnen Tonarten achten. Empfehlung: um Akkorde perfekt zu verstehen und besonders schnell zu lernen, hat Franz Titscher in seinem Klavierkurs spannende sowie ungewöhnliche Methoden parat.

Auf Fingersatz achten

So setzt sich der D-Dur-Dreiklang aus den Tönen D, Fis und A zusammen. Auch hier können Sie die Reihenfolge der Töne nach Ihrem Belieben ändern. Achten Sie beim Lernen der Akkorde vor allem auf Ihren Fingersatz. Dieser ist vor allem dann wichtig, wenn Sie mit Akkorden Lieder begleiten wollen und der Wechsel zwischen den einzelnen Dreiklängen flüssig und schnell gehen soll.

Ein kurzer Überblick soll Ihnen nun helfen, aus welchen Tönen die weiteren Klavierakkorde bestehen:

  • E-Dur: E, G, H
  • F-Dur: F, A, C
  • G-Dur: G, H, D
  • A-Dur: A Cis, E
  • H-Dur: H, D, Fis

Ein kleiner Hinweis: In englischen Noten, den sogenannten Lead-Sheets, wird der Akkord H-Dur als b gekennzeichnet. Lassen Sie sich davon nicht irritieren, denn gemeint ist dasselbe.

So tragen die englischen Bezeichnungen der Akkorde noch weitere Zusätze. So steht beispielsweise „Cm“ für „C minor“. Auf deutsch: C-Moll. Doch, wenn Sie dies einmal verinnerlicht haben, können Sie nach einer Zeit problemlos drauflosspielen und haben keine Probleme mehr mit der englischen Bezeichnung der Akkorde.

Die freie Klavierbegleitung

Wenn Sie nun Ihrer Familie und Ihren Freunden bekannte Lieder vorspielen möchten, haben Sie in der Regel das Lied mit den Akkorden und den Noten der rechten Hand vor sich. Je nachdem, welches Lied Sie sich ausgesucht haben, steht in den meisten Fällen über den Noten nur C, D oder A.

Sollten Sie auf die freie Klavierbegleitung hinausarbeiten und nach einiger Zeit mit anderen Musikern zusammen spielen, werden Sie bei der Interpretation der einzelnen Stücke oft das Wort Harmonien hören. Seien Sie nicht irritiert. Damit sind nichts anderes als die Akkorde des Stückes gemeint.

Wenn Sie die Akkorde beherrschen können Sie sie jederzeit überall spielen. Auch, wenn die Noten zu Hause liegen: Eine kleine Akkord-Improvisation kommt immer gut an. Wichtig ist nur, dass Sie sich von Anfang an an Akkorde gewöhnen.

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